Wann ist systemische Beratung hilfreich?

  • verstrickte Beziehungen (als Paar, mit den Eltern, Geschwistern, Kindern, Freunden,
    in der Arbeit usw.) lähmen den Alltag,
  • ständiger Streit, der sich nicht lösen lässt, nagt an den Nerven,
  • die Kinder "machen"/haben Probleme (Verhalten, Schule, Krankheiten),
  • die Partnerschaft/Ehe fühlt sich eher flau an, die Zeit der Zärtlichkeit und gemeinsamen Freude ist Vergangenheit, so soll es nicht länger bleiben,
  • Familien-Themen, evtl. auch aus früheren Generationen, belasten das Zusammenleben (z.B. Kriegserfahrungen, Alkoholkrankheit, Suizid, früher Tod eines Kindes, Familiengeheimnisse)
Natürlich lässt sich Beratung nicht immer absolut von Therapie trennen, es gibt oft Überschneidungen bzw. die Kombination beider Bereiche. Da es aber nicht dasselbe ist, sollen hier beide Teile getrennt dargestellt sein.


Sollten Sie Schwierigkeiten mit Ihren Kindern haben, die Sie alleine nicht „in den Griff“ bekommen, ist es ratsam, diese möglichst bald „anzupacken“. Nicht alle Probleme lösen sich von allein, und weder Kindergarten noch Schule haben die Möglichkeit und den Auftrag, zu „reparieren“.In der Schule erschweren oft zusätzliche Anforderungen die Möglichkeiten der Kinder, ihrem Alltag gerecht zu werden, manche Probleme äußern sich u. U. auch erst durch schulisches „Versagen“.

Die Familie ist und bleibt das wichtigste und prägende System für unsere Kinder. Alle Themen der Kinder sind (ursächlich oder in der Folge) Familienthemen. Es ist letztlich unumgänglich, (auch) dort nach Gründen, Auswirkungen und möglichen Veränderungen zu suchen.

Ziel der systemischen Arbeit ist immer auch die Entlastung aller Beteiligten, die in der Regel durch diese erreicht wird.
Manchmal führt der Weg nur erst durch ein Tal auf den Gipfel des Berges, oben wartet dann ein schöner Ausblick mit einem guten Gefühl des „Geschafft“ – im besten Fall wieder für alle!!!